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	<title>Comments on: Welcome!</title>
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		<title>By: MMFrost</title>
		<link>http://www.musterung.us/2010/01/forum-post-2/comment-page-3/#comment-162</link>
		<dc:creator>MMFrost</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 17:51:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musterung.us/?p=88#comment-162</guid>
		<description>Wir (BASTA-Initiative) waren am Dienstag dem 31.08.2010 mal kurz vor dem KWEA Berlin, wir haben ja leider auch nicht so viel Zeit, da wir arbeiten müssen um Steuern zu zahlen, die dann wieder die KWEÄ finanzieren, wo neue junge Männer zu Zwangsdiensten verpflichtet werden und anschließend ihrerseits wieder Steuern für dieses System zahlen. Es ist das größte seiner Art in D und wird von Regierungsdirektorin Marion Krauskopf geleitet. Hier wirken eine leitende Ärztin und elf MusterungsärztInnen. Von hier haben wir bis dato auch keine Info, obwohl hier ein hoher Durchsatz ist. Sollte es etwa genau so geordnet wie im nicht weit entfernten Magdeburg zugehen? Dort wird den Jungs überlassen, ob sie von einem Arzt oder einer Ärztin (intim) untersucht werden wollen und dann natürlich mit Sichtschutz. Nun, in Berlin ist dem NICHT so. Zuerst einer mit Arzt ohne Sichtschutz, hat ihn aber angeblich nicht gestört, dann kam auch schon sein Bus. Dann einer mit Arzt, das volle Programm, also Hose runter Genitalien kontrollieren, bücken Hintern auseinander und der Blick in den Allerwertesten, alles direkt vor der ca. dreißigjährigen Assistentin. Den hat es aber wohl auch nicht gestört, der wollte ja auch zum Bund. Dann einer mit Ärztin, den hat schon das gestört, das die Dame an ihm herumgefummelt hat, die Frau hat jedoch wenigstens hinter Sichtschutz untersucht. Dann noch einer, der war zur Nachuntersuchung, hatte aber vordem auch einen Arzt ohne Sichtschutz. Den hat das auch richtig gestört. Wir haben Beiden Infos gegeben, wo sie sich beschweren können. Dann stand da noch einer herum, der etwas älter aussah. Und richtig, der hat in dem Laden gearbeitet und die Fragen mitbekommen. Er zuckte nur die Schultern und meinte, na wenn es die nicht stört. Es hat aber wohl doch die Hälfte der Befragten gestört! Ach ja, der Erste hat auch noch gesagt, man kann das ja wohl verweigern. Allerdings hat keiner der Befragten eine solche Info im KWEA oder in der Ladung bekommen. Also Alles wie gehabt. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir (BASTA-Initiative) waren am Dienstag dem 31.08.2010 mal kurz vor dem KWEA Berlin, wir haben ja leider auch nicht so viel Zeit, da wir arbeiten müssen um Steuern zu zahlen, die dann wieder die KWEÄ finanzieren, wo neue junge Männer zu Zwangsdiensten verpflichtet werden und anschließend ihrerseits wieder Steuern für dieses System zahlen. Es ist das größte seiner Art in D und wird von Regierungsdirektorin Marion Krauskopf geleitet. Hier wirken eine leitende Ärztin und elf MusterungsärztInnen. Von hier haben wir bis dato auch keine Info, obwohl hier ein hoher Durchsatz ist. Sollte es etwa genau so geordnet wie im nicht weit entfernten Magdeburg zugehen? Dort wird den Jungs überlassen, ob sie von einem Arzt oder einer Ärztin (intim) untersucht werden wollen und dann natürlich mit Sichtschutz. Nun, in Berlin ist dem NICHT so. Zuerst einer mit Arzt ohne Sichtschutz, hat ihn aber angeblich nicht gestört, dann kam auch schon sein Bus. Dann einer mit Arzt, das volle Programm, also Hose runter Genitalien kontrollieren, bücken Hintern auseinander und der Blick in den Allerwertesten, alles direkt vor der ca. dreißigjährigen Assistentin. Den hat es aber wohl auch nicht gestört, der wollte ja auch zum Bund. Dann einer mit Ärztin, den hat schon das gestört, das die Dame an ihm herumgefummelt hat, die Frau hat jedoch wenigstens hinter Sichtschutz untersucht. Dann noch einer, der war zur Nachuntersuchung, hatte aber vordem auch einen Arzt ohne Sichtschutz. Den hat das auch richtig gestört. Wir haben Beiden Infos gegeben, wo sie sich beschweren können. Dann stand da noch einer herum, der etwas älter aussah. Und richtig, der hat in dem Laden gearbeitet und die Fragen mitbekommen. Er zuckte nur die Schultern und meinte, na wenn es die nicht stört. Es hat aber wohl doch die Hälfte der Befragten gestört! Ach ja, der Erste hat auch noch gesagt, man kann das ja wohl verweigern. Allerdings hat keiner der Befragten eine solche Info im KWEA oder in der Ladung bekommen. Also Alles wie gehabt.</p>
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		<title>By: MMFrost</title>
		<link>http://www.musterung.us/2010/01/forum-post-2/comment-page-3/#comment-161</link>
		<dc:creator>MMFrost</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 18:26:00 +0000</pubDate>
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		<description>Mathias Frost

Wir waren am Donnerstag den 19.08.2010 mal vor dem KWEA Düsseldorf und haben die Jungs befragt, die da heraus kamen. Wir wussten ja schon von Beschwerden von Anfang diesen Jahres, wo dort von der Ärztin ohne Sichtschutz vor der Assistentin untersucht wurde und auch noch andere Damen mit Akten während der Untersuchung in den Raum liefen! Zuerst kamen die ganzen Ausgemusterten, mit einem jubelnden Gesichtsausdruck, das waren so etwa acht Leute. Dann ging es los mit den Tauglichen, fast alles T2er. Einer war wohl nur vor der Ärztin nackt, also keine Assistentin im Raum, ein anderer hatte angeblich auch die Ärztin aber mit Sichtschutz, der wollte Zivi machen. Dann waren da fünf Mann, die einen Arzt hatten alles T2er die auch hin wollten! Der Arzt hat alle mit Sichtschutz intim untersucht! Auf die Frage, nach dem Sichtschutz haben drei gleich gesagt, NATÜRLICH mit Sichtschutz. Dann war einer beim Arzt aber ohne Intimuntersuchung, der hatte wohl x-Beine, ihn hat es aber schon gestört, dass er nur in Unterhose und Socken dort herumturnen musste, während die Assistentin von hinten zusah! Dann am Nachmittag ging es los, da kam ein T1er der schon sehr verärgert war, er durfte vor der etwas älteren Ärztin und der deutlich jüngeren Assistentin mitten im Raum nackt dastehen. Wir haben ihn mit Infos versorgt und ihm gesagt, dass er sich unbedingt beschweren soll, er wollte wohl eh nachträglich verweigern. Dann der nächste, auch die beiden Damen ohne Sichtschutz, der sagte sogar, dass so ein Paravent im Raum war, aber wohl nur als Staubfänger an einer Wand stand. Ihn hat das aber angeblich nicht gestört, er wollte ja auch unbedingt zum Bund. Dann der letzte, auch T2, der wollte aber nicht hin. Er ebenfalls nackt vor den Beiden, hat sich schon gewundert über die Aktion, wird sich wohl aber nicht beschweren. Der hat also noch gar nicht gerafft, wie er da eben diskriminiert wurde. Interessant war noch die Aussage eines Ausgemusterten, der hatte wohl Bekannte, die auch bei der Ärztin waren und die Intimuntersuchung verweigern wollten, die Dame wird dann wohl sehr giftig und setzt die Jungs massiv unter Druck! Also ihr seht, es gibt noch viel zu tun, da immer noch Ärztinnen mit besonderen Neigungen die Jungs nackt vorführen. Es scheint sich also nur in einigen KWEÄ etwas gebessert zu haben. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mathias Frost</p>
<p>Wir waren am Donnerstag den 19.08.2010 mal vor dem KWEA Düsseldorf und haben die Jungs befragt, die da heraus kamen. Wir wussten ja schon von Beschwerden von Anfang diesen Jahres, wo dort von der Ärztin ohne Sichtschutz vor der Assistentin untersucht wurde und auch noch andere Damen mit Akten während der Untersuchung in den Raum liefen! Zuerst kamen die ganzen Ausgemusterten, mit einem jubelnden Gesichtsausdruck, das waren so etwa acht Leute. Dann ging es los mit den Tauglichen, fast alles T2er. Einer war wohl nur vor der Ärztin nackt, also keine Assistentin im Raum, ein anderer hatte angeblich auch die Ärztin aber mit Sichtschutz, der wollte Zivi machen. Dann waren da fünf Mann, die einen Arzt hatten alles T2er die auch hin wollten! Der Arzt hat alle mit Sichtschutz intim untersucht! Auf die Frage, nach dem Sichtschutz haben drei gleich gesagt, NATÜRLICH mit Sichtschutz. Dann war einer beim Arzt aber ohne Intimuntersuchung, der hatte wohl x-Beine, ihn hat es aber schon gestört, dass er nur in Unterhose und Socken dort herumturnen musste, während die Assistentin von hinten zusah! Dann am Nachmittag ging es los, da kam ein T1er der schon sehr verärgert war, er durfte vor der etwas älteren Ärztin und der deutlich jüngeren Assistentin mitten im Raum nackt dastehen. Wir haben ihn mit Infos versorgt und ihm gesagt, dass er sich unbedingt beschweren soll, er wollte wohl eh nachträglich verweigern. Dann der nächste, auch die beiden Damen ohne Sichtschutz, der sagte sogar, dass so ein Paravent im Raum war, aber wohl nur als Staubfänger an einer Wand stand. Ihn hat das aber angeblich nicht gestört, er wollte ja auch unbedingt zum Bund. Dann der letzte, auch T2, der wollte aber nicht hin. Er ebenfalls nackt vor den Beiden, hat sich schon gewundert über die Aktion, wird sich wohl aber nicht beschweren. Der hat also noch gar nicht gerafft, wie er da eben diskriminiert wurde. Interessant war noch die Aussage eines Ausgemusterten, der hatte wohl Bekannte, die auch bei der Ärztin waren und die Intimuntersuchung verweigern wollten, die Dame wird dann wohl sehr giftig und setzt die Jungs massiv unter Druck! Also ihr seht, es gibt noch viel zu tun, da immer noch Ärztinnen mit besonderen Neigungen die Jungs nackt vorführen. Es scheint sich also nur in einigen KWEÄ etwas gebessert zu haben.</p>
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	<item>
		<title>By: Seelenschützer</title>
		<link>http://www.musterung.us/2010/01/forum-post-2/comment-page-3/#comment-160</link>
		<dc:creator>Seelenschützer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 09:39:00 +0000</pubDate>
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		<description>Folgenden Artikel finde ich interessant in Bezug auf die von mir ausgewählten Zitate daraus. Denn genau so gehen auch der Staat bzw. die Bundeswehr bei der Musterung vor. &quot;Angst erzeugen durch Desinformation&quot; ist das Stichwort. Die Intimuntersuchung würde sicher so gut wie jeder verweigern, wenn ihm vorher an Ort und Stelle gesagt würde, dass man sie verweigern kann. Was man von den Leuten (den Staatsdienern/Ärzten) halten muss, die die Angst der Zwangsuntersuchten in den KWEÄ (und anderen Bundeswehrstandorten, Gesundheitsämtern) ausnutzen, darüber gibt der Artikel auch folgerichtig Aufschluss.

http://www.mmnews.de/index.php/etc/6218-medizin-mafia-und-krebs-kartell

Zitat: &quot;Wie bringt man Menschen dazu, etwas zu tun oder etwas mit sich machen zu lassen, das sie nicht wollen und das schlecht (zerstörend und tödlich) für sie ist?
 
Es gibt hierfür nur ein Instrument – Angst durch Desinformation oder Falschinformation. Wer es schafft, Menschen in den Zustand der Angst zu versetzen, indem er sie unmündig macht und hält, kann diese Menschen dazu bringen, alles zu machen oder unterlassen, was er will, und auch noch selber dafür und für ihre eigene Versklavung und Vergewaltigung zu bezahlen.&quot;

Die Zwangsuntersuchung Musterung kann sich zerstörend auf die Seele auswirken. Das ist fast genau so schlimm wie jemand zu töten. Und das Volk lässt man für den ganzen Unsinn selbst bezahlen.
Man kann nur hoffen die Täter bekommen eines Tages das für ihr schändliches Tun was sie verdienen.
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Folgenden Artikel finde ich interessant in Bezug auf die von mir ausgewählten Zitate daraus. Denn genau so gehen auch der Staat bzw. die Bundeswehr bei der Musterung vor. &#8220;Angst erzeugen durch Desinformation&#8221; ist das Stichwort. Die Intimuntersuchung würde sicher so gut wie jeder verweigern, wenn ihm vorher an Ort und Stelle gesagt würde, dass man sie verweigern kann. Was man von den Leuten (den Staatsdienern/Ärzten) halten muss, die die Angst der Zwangsuntersuchten in den KWEÄ (und anderen Bundeswehrstandorten, Gesundheitsämtern) ausnutzen, darüber gibt der Artikel auch folgerichtig Aufschluss.</p>
<p><a href="http://www.mmnews.de/index.php/etc/6218-medizin-mafia-und-krebs-kartell" rel="nofollow">http://www.mmnews.de/index.php/etc/6218-medizin-mafia-und-krebs-kartell</a></p>
<p>Zitat: &#8220;Wie bringt man Menschen dazu, etwas zu tun oder etwas mit sich machen zu lassen, das sie nicht wollen und das schlecht (zerstörend und tödlich) für sie ist?</p>
<p>Es gibt hierfür nur ein Instrument – Angst durch Desinformation oder Falschinformation. Wer es schafft, Menschen in den Zustand der Angst zu versetzen, indem er sie unmündig macht und hält, kann diese Menschen dazu bringen, alles zu machen oder unterlassen, was er will, und auch noch selber dafür und für ihre eigene Versklavung und Vergewaltigung zu bezahlen.&#8221;</p>
<p>Die Zwangsuntersuchung Musterung kann sich zerstörend auf die Seele auswirken. Das ist fast genau so schlimm wie jemand zu töten. Und das Volk lässt man für den ganzen Unsinn selbst bezahlen.<br />
Man kann nur hoffen die Täter bekommen eines Tages das für ihr schändliches Tun was sie verdienen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Pygmohippo</title>
		<link>http://www.musterung.us/2010/01/forum-post-2/comment-page-3/#comment-159</link>
		<dc:creator>Pygmohippo</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 15:47:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musterung.us/?p=88#comment-159</guid>
		<description>Hallo miteinander,&lt;br&gt;&lt;br&gt;das Buch „Musterung“ von Lars G. Petersson gefällt mir sehr gut. Für mich läuft es insbesondere in den hinteren Kapiteln mit dem geschichtlichen Rückblick auf die Einführung der Nacktmusterung, den damit verfolgten Absichten und dem Umgang der staatlichen Stellen mit diesem Thema zur Hochform auf. Seinen Bewertungen schließe ich mich in jeder Hinsicht an. Vor allem zwei Aussagen haben mich elektrisiert.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zunächst zur Seite 201. Laut internen Quellen soll auf einer Tagung leitender Musterungsärzte in der Sanitätsakademie der Bundeswehr vom maßgeblichen Mediziner des Bundesamts für Wehrverwaltung mündlich angeordnet worden sein, den Sichtschutz während der Intimuntersuchung ganz zu entfernen. Falls dies zutrifft, fände ich solche Order gleichermaßen empörend wie verwerflich. Damit will man die Wehrpflichtigen von vornherein einseitig benachteiligen. Sie sollen im Konfliktfall mit ihren Aussagen gegenüber den KWEA-Bediensteten allein stehen. Es wird zur Missachtung der zuvörderst durch Artikel 1 des Grundgesetzes geschützten Intimsphäre als auch zum Verstoß gegen die ärztliche Berufsethik aufgerufen. Man muss das mal für ein breites Verständnis übersetzen. Das ist so, als würde auf einer Konferenz über die verbindliche bundesweite Einführung von Körperscannern an Flughäfen von der maßgeblichen Person angeordnet, nur solche Geräte zu verwenden, welche den Intimbereich genau und unverfremdet abbilden. Da wär was los! Unrechtsbewusstsein ist durchaus vorhanden, weswegen die Order nur mündlich erteilt wurde. So kann man sich notfalls feige wegducken und alles in Abrede stellen. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Der Wehrpflichtige hat allein nach dem Wehrpflichtgesetz nur solche Untersuchungen zu dulden, die für die Beurteilung der Wehrfähigkeit notwendig sind. Die berüchtigte ZDv 46/1, welche sich die Militärs im eigenen Interesse völlig überzogen und ausufernd selbst zusammengeschrieben haben, ist für ihn bedeutungslos. Auch ist er keineswegs verpflichtet, ein von denen ebenfalls ersonnenes sogenanntes forensisches Prinzip zu beachten. Eine Intimuntersuchung ohne Sichtschutz gegenüber anwesenden Dritten sollte immer zurückgewiesen werden.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Bei den Untersuchungen ist überhaupt ein unheilvoller Drang an die Genitalien festzustellen, der umso befremdlicher ist, als andere, sinnvolle Untersuchungen wie z. B. ein Lungenfunktionstest, der ohne Aufwand leicht bewerkstelligt werden könnte, unterbleiben. Eine Intimuntersuchung ist meines Erachtens nur in den Ausnahmefällen zu rechtfertigen, wenn die Anamnese Hinweise auf gravierende Probleme erbringt, welche die Wehrhaftigkeit ernsthaft in Zweifel ziehen. Erhebungen nur für die Statistik sind zu unterlassen. Niemand stellt in Abrede, dass eine Untersuchung auf Leistenbruch sinnvoll ist. Nur, dann sollte man auch bei seinen Leisten bleiben und hat nicht an die Testikel oder das Membrum zu greifen. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Nun fragt es sich, aus welchen Gründen man so gerne jungen Männern in den Schritt fassen will. Dazu müssen wir mal denjenigen aus dem Militärbereich und ihren devoten Handlangern die Hosen runterziehen, die menschenverachtende, erniedrigende Musterungspraktiken unbedingt beibehalten wollen. &lt;br&gt;In einem anderen Forum findet sich die Aussage eines Teilnehmers, der während seines Psychologie-Studiums sich u. a. speziell mit der Militärausbildung befasst hat: „Das Militär setzt bei der Konditionierung von Menschen systematisch auf Formen sexueller Gewalt, mal sehr subtil, mal ziemlich heftig. Das ist aktueller Stand der Forschung zu dem Thema. Die Musterung ist demnach keineswegs nur eine rein medizinische Untersuchung ohne Hintergedanken.“&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich habe mich schon lange gefragt, weshalb unsere, hier gemeinsam vorgetragenen guten Argumente unbeachtet bleiben.&lt;br&gt;Bei der Intimuntersuchung geht es denen nach meiner Überzeugung am wenigsten um die Tauglichkeit für den Wehrdienst. Wer ist denn schon wegen Befunden an den Genitalien ausgemustert worden? Immer neue Begründungen werden vorgeschoben, um die wahren Absichten zu verschleiern. Medizinische Pseudobegründungen wuchern wie Brombeeren.&lt;br&gt;Auch wenn von uns keiner bei der eingangs erwähnten Tagung der Musterungsärzte zugegen war, habe ich keinen Zweifel, dass die von dort berichtete mündliche Order gegeben worden ist. Denn jetzt passt alles zusammen und werden die von den offiziellen Stellen auf entsprechende Anfragen gegebenen Antworten verständlich.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Es geht um die gezielte Erniedrigung und Demütigung der jungen Leute, um ihr Selbstwertgefühl zu erschüttern, ihnen Würde und Selbstachtung zu nehmen, damit sie sich für Zwecke der Militärs willfährig instrumentalisieren und manipulieren lassen. &lt;br&gt;Dagegen steht die eigene Identität des jungen Mannes. Diese verleiht ihm Konturen, aus denen heraus klar wird, was zu seiner Persönlichkeit gehört. Das ermöglicht ihm die Entscheidung, was er verträgt oder nicht. Die Fähigkeit zu angemessener Distanz zeigt sich u. a. in der Kraft, sich von Einflüssen fernzuhalten, die dem eigenen Wesen widersprechen und schaden. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Sexualisierte Gewalt als Machtausübung (kein Sex) hat sich seit jeher als hochwirksam erwiesen, um eine Hierarchie zu definieren, die sich im Prozess der Demütigung offenbart. Die Täter stehen oben, die Opfer unten. Der junge Mann soll innerlich wie äußerlich entblößt und hilflos dem Militär der Staatsmacht gegenüberstehen, deutlicher: entwürdigt ausgeliefert sein. Vor mehreren Tätern/innen bloßgestellt zu werden, potenziert die Scham der Opfer. Es geht um den Triumph über den Ausgelieferten. Der Staat setzt seine Macht ein, sich einen Zugriff zu ermöglichen, der vom anderen nicht gewollt ist. &lt;br&gt;Man könnte mitunter an eine institutionalisierte Missbrauchsstruktur denken, in der es grob zugeht. Der Ton ist rau, die Sitten auch. Grenzüberschreitung liegt nahe. Letztlich geht es um eine Unterwerfungsgeste vergleichbar dem Tierreich, wo der Unterlegene dem Alphatier die (bei Menschen auch psychisch) verwundbarste Stelle bloßlegt.&lt;br&gt;So lassen sich schließlich die jungen Leute auch für zweifelhafte Einsätze am ehesten in ihr Unheil und ihren Untergang befehlen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Es ist ohnehin eine permanente Zumutung, dass die der Zwangsmusterung wehrlos ausgesetzten jungen Männer als Staatsbürger respektlos behandelt werden. Anstatt Untersuchungen heikler Bereiche so zu gestalten, dass sie nicht in Konflikt mit der autonomen Persönlichkeit des Untersuchten geraten (wie bei Soldatinnen), wird das Vertrauen der jungen Männer in eine medizinische Untersuchung auf körperliche Wehrfähigkeit oftmals verraten und ihre Würde verletzt. Diese Auswirkungen wurden von den dazu angegangenen staatlichen Stellen bisher durchgängig verharmlost oder ganz abgestritten, immer bagatellisiert. In ihrer Arroganz und Selbstherrlichkeit schaffen sich diese Leute mit solcher Behandlung der Wehrpflichtigen Feinde fürs Leben, von denen etliche sogar einen Hass auf den Staat entwickeln. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Aber das Unbehagen über unhaltbare Zustände nimmt zu. Auf Seite 242 berichtet der Autor von einer Musterungsärztin, welche innerhalb der ersten Arbeitswochen ihren Dienst im KWEA quittiert hat, weil sie nicht bereit war, medizinische Untersuchungen unter den dort praktizierten Bedingungen weiter vorzunehmen. Hochachtung vor dieser charakterstarken Frau, die sich anscheinend Anstand und Würde nicht abkaufen ließ. Möglicherweise eine Mutter eigener Söhne.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Jeder junge Mann, der auch nach seiner Musterung erhobenen Hauptes in sein Spiegelbild schauen will, hat es in der Hand, seine Würde zu wahren und erniedrigende Musterungspraktiken entschieden zurückzuweisen. Er sollte sich solcher Versuche, ihn herabzuwürdigen, um ihn fürs Militär gefügig zu machen, stets erinnern und möglichst mit seinem ganzen Umfeld den Parteien, die uneinsichtig an nicht zu rechtfertigenden Zwangsdiensten einseitig nur für junge Männer festhalten wollen, bei allen Wahlen eine entschlossene Abfuhr erteilen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Gruß Pygmohippo</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo miteinander,</p>
<p>das Buch „Musterung“ von Lars G. Petersson gefällt mir sehr gut. Für mich läuft es insbesondere in den hinteren Kapiteln mit dem geschichtlichen Rückblick auf die Einführung der Nacktmusterung, den damit verfolgten Absichten und dem Umgang der staatlichen Stellen mit diesem Thema zur Hochform auf. Seinen Bewertungen schließe ich mich in jeder Hinsicht an. Vor allem zwei Aussagen haben mich elektrisiert.</p>
<p>Zunächst zur Seite 201. Laut internen Quellen soll auf einer Tagung leitender Musterungsärzte in der Sanitätsakademie der Bundeswehr vom maßgeblichen Mediziner des Bundesamts für Wehrverwaltung mündlich angeordnet worden sein, den Sichtschutz während der Intimuntersuchung ganz zu entfernen. Falls dies zutrifft, fände ich solche Order gleichermaßen empörend wie verwerflich. Damit will man die Wehrpflichtigen von vornherein einseitig benachteiligen. Sie sollen im Konfliktfall mit ihren Aussagen gegenüber den KWEA-Bediensteten allein stehen. Es wird zur Missachtung der zuvörderst durch Artikel 1 des Grundgesetzes geschützten Intimsphäre als auch zum Verstoß gegen die ärztliche Berufsethik aufgerufen. Man muss das mal für ein breites Verständnis übersetzen. Das ist so, als würde auf einer Konferenz über die verbindliche bundesweite Einführung von Körperscannern an Flughäfen von der maßgeblichen Person angeordnet, nur solche Geräte zu verwenden, welche den Intimbereich genau und unverfremdet abbilden. Da wär was los! Unrechtsbewusstsein ist durchaus vorhanden, weswegen die Order nur mündlich erteilt wurde. So kann man sich notfalls feige wegducken und alles in Abrede stellen. </p>
<p>Der Wehrpflichtige hat allein nach dem Wehrpflichtgesetz nur solche Untersuchungen zu dulden, die für die Beurteilung der Wehrfähigkeit notwendig sind. Die berüchtigte ZDv 46/1, welche sich die Militärs im eigenen Interesse völlig überzogen und ausufernd selbst zusammengeschrieben haben, ist für ihn bedeutungslos. Auch ist er keineswegs verpflichtet, ein von denen ebenfalls ersonnenes sogenanntes forensisches Prinzip zu beachten. Eine Intimuntersuchung ohne Sichtschutz gegenüber anwesenden Dritten sollte immer zurückgewiesen werden.</p>
<p>Bei den Untersuchungen ist überhaupt ein unheilvoller Drang an die Genitalien festzustellen, der umso befremdlicher ist, als andere, sinnvolle Untersuchungen wie z. B. ein Lungenfunktionstest, der ohne Aufwand leicht bewerkstelligt werden könnte, unterbleiben. Eine Intimuntersuchung ist meines Erachtens nur in den Ausnahmefällen zu rechtfertigen, wenn die Anamnese Hinweise auf gravierende Probleme erbringt, welche die Wehrhaftigkeit ernsthaft in Zweifel ziehen. Erhebungen nur für die Statistik sind zu unterlassen. Niemand stellt in Abrede, dass eine Untersuchung auf Leistenbruch sinnvoll ist. Nur, dann sollte man auch bei seinen Leisten bleiben und hat nicht an die Testikel oder das Membrum zu greifen. </p>
<p>Nun fragt es sich, aus welchen Gründen man so gerne jungen Männern in den Schritt fassen will. Dazu müssen wir mal denjenigen aus dem Militärbereich und ihren devoten Handlangern die Hosen runterziehen, die menschenverachtende, erniedrigende Musterungspraktiken unbedingt beibehalten wollen. <br />In einem anderen Forum findet sich die Aussage eines Teilnehmers, der während seines Psychologie-Studiums sich u. a. speziell mit der Militärausbildung befasst hat: „Das Militär setzt bei der Konditionierung von Menschen systematisch auf Formen sexueller Gewalt, mal sehr subtil, mal ziemlich heftig. Das ist aktueller Stand der Forschung zu dem Thema. Die Musterung ist demnach keineswegs nur eine rein medizinische Untersuchung ohne Hintergedanken.“</p>
<p>Ich habe mich schon lange gefragt, weshalb unsere, hier gemeinsam vorgetragenen guten Argumente unbeachtet bleiben.<br />Bei der Intimuntersuchung geht es denen nach meiner Überzeugung am wenigsten um die Tauglichkeit für den Wehrdienst. Wer ist denn schon wegen Befunden an den Genitalien ausgemustert worden? Immer neue Begründungen werden vorgeschoben, um die wahren Absichten zu verschleiern. Medizinische Pseudobegründungen wuchern wie Brombeeren.<br />Auch wenn von uns keiner bei der eingangs erwähnten Tagung der Musterungsärzte zugegen war, habe ich keinen Zweifel, dass die von dort berichtete mündliche Order gegeben worden ist. Denn jetzt passt alles zusammen und werden die von den offiziellen Stellen auf entsprechende Anfragen gegebenen Antworten verständlich.</p>
<p>Es geht um die gezielte Erniedrigung und Demütigung der jungen Leute, um ihr Selbstwertgefühl zu erschüttern, ihnen Würde und Selbstachtung zu nehmen, damit sie sich für Zwecke der Militärs willfährig instrumentalisieren und manipulieren lassen. <br />Dagegen steht die eigene Identität des jungen Mannes. Diese verleiht ihm Konturen, aus denen heraus klar wird, was zu seiner Persönlichkeit gehört. Das ermöglicht ihm die Entscheidung, was er verträgt oder nicht. Die Fähigkeit zu angemessener Distanz zeigt sich u. a. in der Kraft, sich von Einflüssen fernzuhalten, die dem eigenen Wesen widersprechen und schaden. </p>
<p>Sexualisierte Gewalt als Machtausübung (kein Sex) hat sich seit jeher als hochwirksam erwiesen, um eine Hierarchie zu definieren, die sich im Prozess der Demütigung offenbart. Die Täter stehen oben, die Opfer unten. Der junge Mann soll innerlich wie äußerlich entblößt und hilflos dem Militär der Staatsmacht gegenüberstehen, deutlicher: entwürdigt ausgeliefert sein. Vor mehreren Tätern/innen bloßgestellt zu werden, potenziert die Scham der Opfer. Es geht um den Triumph über den Ausgelieferten. Der Staat setzt seine Macht ein, sich einen Zugriff zu ermöglichen, der vom anderen nicht gewollt ist. <br />Man könnte mitunter an eine institutionalisierte Missbrauchsstruktur denken, in der es grob zugeht. Der Ton ist rau, die Sitten auch. Grenzüberschreitung liegt nahe. Letztlich geht es um eine Unterwerfungsgeste vergleichbar dem Tierreich, wo der Unterlegene dem Alphatier die (bei Menschen auch psychisch) verwundbarste Stelle bloßlegt.<br />So lassen sich schließlich die jungen Leute auch für zweifelhafte Einsätze am ehesten in ihr Unheil und ihren Untergang befehlen.</p>
<p>Es ist ohnehin eine permanente Zumutung, dass die der Zwangsmusterung wehrlos ausgesetzten jungen Männer als Staatsbürger respektlos behandelt werden. Anstatt Untersuchungen heikler Bereiche so zu gestalten, dass sie nicht in Konflikt mit der autonomen Persönlichkeit des Untersuchten geraten (wie bei Soldatinnen), wird das Vertrauen der jungen Männer in eine medizinische Untersuchung auf körperliche Wehrfähigkeit oftmals verraten und ihre Würde verletzt. Diese Auswirkungen wurden von den dazu angegangenen staatlichen Stellen bisher durchgängig verharmlost oder ganz abgestritten, immer bagatellisiert. In ihrer Arroganz und Selbstherrlichkeit schaffen sich diese Leute mit solcher Behandlung der Wehrpflichtigen Feinde fürs Leben, von denen etliche sogar einen Hass auf den Staat entwickeln. </p>
<p>Aber das Unbehagen über unhaltbare Zustände nimmt zu. Auf Seite 242 berichtet der Autor von einer Musterungsärztin, welche innerhalb der ersten Arbeitswochen ihren Dienst im KWEA quittiert hat, weil sie nicht bereit war, medizinische Untersuchungen unter den dort praktizierten Bedingungen weiter vorzunehmen. Hochachtung vor dieser charakterstarken Frau, die sich anscheinend Anstand und Würde nicht abkaufen ließ. Möglicherweise eine Mutter eigener Söhne.</p>
<p>Jeder junge Mann, der auch nach seiner Musterung erhobenen Hauptes in sein Spiegelbild schauen will, hat es in der Hand, seine Würde zu wahren und erniedrigende Musterungspraktiken entschieden zurückzuweisen. Er sollte sich solcher Versuche, ihn herabzuwürdigen, um ihn fürs Militär gefügig zu machen, stets erinnern und möglichst mit seinem ganzen Umfeld den Parteien, die uneinsichtig an nicht zu rechtfertigenden Zwangsdiensten einseitig nur für junge Männer festhalten wollen, bei allen Wahlen eine entschlossene Abfuhr erteilen.</p>
<p>Gruß Pygmohippo</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Sibille</title>
		<link>http://www.musterung.us/2010/01/forum-post-2/comment-page-3/#comment-158</link>
		<dc:creator>Sibille</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 21:19:45 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a href=&quot;http://www.buergerstimme.com/Design2/2010-07/posttraumatische-belastungsstoerung-leben-mit-der-angst/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.buergerstimme.com/Design2/2010-07/po...&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Posttraumatische Belastungsstörung – Leben mit der Angst&lt;br&gt;&lt;br&gt;29.07.10&lt;br&gt;&quot;Viele Menschen in unserem Land leiden unter einer sogenannten posttraumatischen Belastungsstörung. Es fällt ihnen schwer mit Problemen umzugehen, die andere Menschen mit einem Schulterzucken erwidern ohne sich davon gedanklich auffressen zu lassen. Menschen jedoch, die unter diesem Syndrom leiden, leiden noch zusätzlich unter einem depressiven Syndrom. Die Ursachen einer posttraumatischen Belastungsstörung sind vielfältig, kommen die Betroffenen jedoch in eine Auslöser Situation, auch Trigger genannt, kann unter Umständen ihr Leben davon bedroht sein.&quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Petition&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href=&quot;http://www.traumaaufruf.de/petit.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.traumaaufruf.de/petit.html&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.buergerstimme.com/Design2/2010-07/posttraumatische-belastungsstoerung-leben-mit-der-angst/" rel="nofollow"></a><a href="http://www.buergerstimme.com/Design2/2010-07/po.." rel="nofollow">http://www.buergerstimme.com/Design2/2010-07/po..</a>.</p>
<p>Posttraumatische Belastungsstörung – Leben mit der Angst</p>
<p>29.07.10<br />&#8220;Viele Menschen in unserem Land leiden unter einer sogenannten posttraumatischen Belastungsstörung. Es fällt ihnen schwer mit Problemen umzugehen, die andere Menschen mit einem Schulterzucken erwidern ohne sich davon gedanklich auffressen zu lassen. Menschen jedoch, die unter diesem Syndrom leiden, leiden noch zusätzlich unter einem depressiven Syndrom. Die Ursachen einer posttraumatischen Belastungsstörung sind vielfältig, kommen die Betroffenen jedoch in eine Auslöser Situation, auch Trigger genannt, kann unter Umständen ihr Leben davon bedroht sein.&#8221;</p>
<p>Petition</p>
<p><a href="http://www.traumaaufruf.de/petit.html" rel="nofollow">http://www.traumaaufruf.de/petit.html</a></p>
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	<item>
		<title>By: Sibille</title>
		<link>http://www.musterung.us/2010/01/forum-post-2/comment-page-3/#comment-157</link>
		<dc:creator>Sibille</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 15:17:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musterung.us/?p=88#comment-157</guid>
		<description>Patientenverfügungsgesetz&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich erinnere: Laut neuem Patientenverfügungsgesetz ist jetzt der Patientenwille als Selbstbestimmungrecht, wie vom Grundgesetz der BRD und nach der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ ohnehin schon seit über 60 Jahren versprochen, in medizinischen Entscheidungen rechtsverbindlich. Somit wird jede „medizinische“ Behandlung gegen den schriftlich erklärten Willen eines „Patienten“ zur Körperverletzung und jede erzwungene Unterbringung zur Freiheitsberaubung!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Patientenverfügungsgesetz</p>
<p>Ich erinnere: Laut neuem Patientenverfügungsgesetz ist jetzt der Patientenwille als Selbstbestimmungrecht, wie vom Grundgesetz der BRD und nach der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ ohnehin schon seit über 60 Jahren versprochen, in medizinischen Entscheidungen rechtsverbindlich. Somit wird jede „medizinische“ Behandlung gegen den schriftlich erklärten Willen eines „Patienten“ zur Körperverletzung und jede erzwungene Unterbringung zur Freiheitsberaubung!</p>
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		<title>By: Mmfrost</title>
		<link>http://www.musterung.us/2010/01/forum-post-2/comment-page-3/#comment-156</link>
		<dc:creator>Mmfrost</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 14:38:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musterung.us/?p=88#comment-156</guid>
		<description>Also Freunde, nach langer Zeit mal wieder ein Eintrag, sonst denken alle Besucher, wir sind nicht mehr aktiv. Das Buch ist draussen, es muss jetzt weiter Publik gemacht werden. Ideen für die entsprechende Werbung gibt es, wir suchen immer noch Mitstreiter! Es gibt auch wieder interessante Fragen unter abgeordnetenwatch an Frau Widmann-Mauz auf Seite 5 und vor Allem Herrn Kossendey auf Seite 2. Wir suchen neben Mitstreitern auch immer noch Zeugen für entwürdigende aber auch korrekte Musterungs- und Einstellungsuntersuchungen. Wir wissen von Fällen aus Anfang 2010 in Dresden und Düsseldorf, wo wieder vor weiblichen Publikum nackt vorgeführt wurde. Aber es gab auch das KWEA Magdeburg mit Untersuchung hinter Sichtschutz und der Frage, ob lieber eine Ärztin oder ein Arzt untersuchen sollte, allerdings wohl immer noch ohne den Hinweis auf Verweigerungsmöglichkeit der Genitaluntersuchung! Das ist dann, zumindest wenn man den Zwangscharakter der Musterung als solche ausblendet, wenigstens so, wie überall im Zivilbereich auch. Wir suchen immer noch dringend Erfahrungsberichte, auch von älteren Untersuchungen, so bis etwa 2002-2003, mit Angabe der Örtlichkeit und des Datums.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also Freunde, nach langer Zeit mal wieder ein Eintrag, sonst denken alle Besucher, wir sind nicht mehr aktiv. Das Buch ist draussen, es muss jetzt weiter Publik gemacht werden. Ideen für die entsprechende Werbung gibt es, wir suchen immer noch Mitstreiter! Es gibt auch wieder interessante Fragen unter abgeordnetenwatch an Frau Widmann-Mauz auf Seite 5 und vor Allem Herrn Kossendey auf Seite 2. Wir suchen neben Mitstreitern auch immer noch Zeugen für entwürdigende aber auch korrekte Musterungs- und Einstellungsuntersuchungen. Wir wissen von Fällen aus Anfang 2010 in Dresden und Düsseldorf, wo wieder vor weiblichen Publikum nackt vorgeführt wurde. Aber es gab auch das KWEA Magdeburg mit Untersuchung hinter Sichtschutz und der Frage, ob lieber eine Ärztin oder ein Arzt untersuchen sollte, allerdings wohl immer noch ohne den Hinweis auf Verweigerungsmöglichkeit der Genitaluntersuchung! Das ist dann, zumindest wenn man den Zwangscharakter der Musterung als solche ausblendet, wenigstens so, wie überall im Zivilbereich auch. Wir suchen immer noch dringend Erfahrungsberichte, auch von älteren Untersuchungen, so bis etwa 2002-2003, mit Angabe der Örtlichkeit und des Datums.</p>
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	<item>
		<title>By: Stefan</title>
		<link>http://www.musterung.us/2010/01/forum-post-2/comment-page-3/#comment-152</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 20:06:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musterung.us/?p=88#comment-152</guid>
		<description>Hallo miteinander,&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich schreib mal keinen seitenlangen Beitrag, da sowieso das meisste schon geschrieben wurde!&lt;br&gt;Ich bin auf jeden Fall bei dieser genialen Kampagne dabei ;)&lt;br&gt;lg, Stefan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo miteinander,</p>
<p>Ich schreib mal keinen seitenlangen Beitrag, da sowieso das meisste schon geschrieben wurde!<br />Ich bin auf jeden Fall bei dieser genialen Kampagne dabei <img src='http://www.musterung.us/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> <br />lg, Stefan</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: pygmohippo</title>
		<link>http://www.musterung.us/2010/01/forum-post-2/comment-page-3/#comment-153</link>
		<dc:creator>pygmohippo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 14:06:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musterung.us/?p=88#comment-153</guid>
		<description>Hallo miteinander,&lt;br&gt;&lt;br&gt;Dem scheidenden Wehrbeauftragten Reinhold Robbe – SPD – wird im Mai Hellmut Königshaus – FDP – (Ex-Richter, Oberleutnant der Reserve) nachfolgen.&lt;br&gt;Reinhold Robbe trauere ich keinen Moment nach. Nach meinem Eindruck hat er die Belange der Soldaten, insbesondere der Wehrpflichtigen, nur unzureichend vertreten, letztlich mit Blick auf seine eigene Stellung gegenüber den Militärs gekuscht. Das machte ihn bei denen auch wohlgelitten.&lt;br&gt;Seine kurzen Ausführungen zu unserem Thema sind Müll. Aber selbst er traut sich nicht, das Berufsethos der Ärztinnen und Ärzte einer behaupteten „geschlechtlichen Neutralität“ auch auf die Assistentinnen auszudehnen. Denen wird daher nur eine vermeintliche „Sensibilisierung“ zugemessen. Wie diese aussieht, habe ich in meinem letzten Beitrag vom 13.01.10 mit etlichen Zitaten offen gelegt.&lt;br&gt;Erst jetzt, am Ende seiner Funktion, wo er nichts mehr zu erwarten hat, findet er deutliche Worte:&lt;br&gt;-	In der Bundeswehr sei es offenbar nicht möglich, auch langfristige Missstände abzustellen, &lt;br&gt;-	In den letzten Jahren hätten 120 BW-Ärzte gekündigt. Jetzt fehlten 600.&lt;br&gt;-	Der Inspekteur des Sanitätsdienstes zeige keinerlei Änderungswillen.&lt;br&gt;Das alles glauben wir sofort. - Schließlich setzt Reinhold Robbe als verbissener Vertreter der Wehrpflicht einen negativen Schlusspunkt: Er polemisiert zu weitgehender Empörung der Betroffenen gegen das angekündigte Vorziehen der Verkürzung der Wehr- und Zwangsdienste für junge Männer. &lt;br&gt;Ich hoffe und erwarte, dass Hellmut Königshaus als Vertreter des Koalitionspartners, der den missliebigen Wehrdienst bald möglich abschaffen will, die Belange der jungen Leute Ernst nehmen wird. Diejenigen, welche sich auch in Zukunft für eine Militärkarriere interessieren, sind m. E. mit einer Berufsarmee sowohl von einer gediegenen Ausbildung als auch hoffentlich angemessenen Bezahlung her deutlich besser bedient. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Gegenwärtig offenbaren sich immer mehr Opfer von sexuellem Missbrauch, den sie vornehmlich in katholischen Schulen und Erziehungseinrichtungen, aber nicht nur dort, erlitten haben. Dieser Missbrauch ist kein Sex, sondern sexualisierte Gewalt. &lt;br&gt;Zur öffentlichen Diskussion führen begleitende Fachärzte und Psychiater u. a. aus, dass dies eine Verletzung der Intimsphäre bedeutet, die das Opfer nicht wollte. Der Täter wurde als übermächtig empfunden, vor dem eine Flucht nicht möglich schien. Diese Zwangssituation führte zu einer Gewalterfahrung als Erniedrigung. Daraus resultierte eine Abspaltung des Körpergefühls, weil kein ausreichendes Selbstbewusstsein Einhalt gebot oder die Widerstandskraft (nach innen) gebrochen wurde. Aus Scham über diese Niederlage schweigen die Opfer dann oft sehr lange.&lt;br&gt;Ich möchte vorausschicken, dass eine Musterung als korrekte medizinische Untersuchung allein auf Wehrfähigkeit nicht in die Nähe der gerade beschriebenen Missbrauchserfahrungen zu rücken ist. Auch habe ich den Eindruck, dass im Netz wiedergegebene aktuelle Musterungen erkennbar entspannter klingen als solche vor Jahren noch. &lt;br&gt;Aber es gab auch krasse Musterungserlebnisse, von denen nur zu hoffen ist, dass sie sich so nicht mehr ereignen: So waren beispielsweise zu Musternde gezwungen worden, sich von Anfang an ganz auszuziehen und bis zum Abschluss vor aller Augen so zu bleiben. Ein anderes Mal lag der junge Mann nackt auf der Liege, während KWEA-Personal daneben stand und über Wochenenderlebnisse tratschte. Dazu gingen Boten/innen mit Unterlagen und Akten ein und aus. Oder Ausziehen hinter Sichtschutz, alles andere nackt im Sichtbereich bis zum Ende. Oder der Proband sollte sich genau auf eine Markierung vor einer in der Wand eingelassenen Glasscheibe stellen. Oder er wurde zum Genitalcheck an ein gardinenloses Fenster dirigiert, das im Sichtfeld eines gegenüberliegenden Gebäudetrakts lag. Solche traumatischen Geschehnisse können nicht als korrekt bezeichnet werden. Sie bedeuten psychische Gewalt, Erniedrigung, Entwürdigung, anscheinend darauf gerichtet, den Willen junger Männer zu brechen und ihnen die Eigenständigkeit zu nehmen. Sie belasten viele Betroffene jahrelang, manche lebenslang. Hier sind Parallelen zu Missbrauchsfällen unverkennbar. &lt;br&gt;Die hier diskutierten Probleme sind absolut real und Abhilfe dringend notwendig. Unsere Beiträge mögen die Wehrpflichtigen sensibilisieren und ihnen zu mehr psychischer Stärke verhelfen, um Grenzverletzungen zurückzuweisen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Unsere andauernde Kritik und wiederholten Forderungen allein vermochten die Missstände bisher nicht abzustellen. Jetzt bietet sich aber eine Gelegenheit, unserem Anliegen einen wesentlichen Schub zu verleihen. &lt;br&gt;Am 9. Mai ist Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Hier sollte unbedingt die Chance ergriffen werden, den Kräften, welche an ungerechtfertigten Zwangsdiensten junger Männer und ihren Diskriminierungen unbeeindruckt festhalten wollen, eine Abfuhr zu erteilen. Das ist vor allem die dort führende, selbsternannte „Volkspartei“. Aber auch die nächst größte sogenannte „Volkspartei“ (s. Reinhold Robbe) ist offenkundig gleichfalls nicht bereit, Missstände zu erkennen und abzustellen. Echte Volksparteien sind sie mit ihren Stimmenanteilen bezogen auf die Gesamtzahl aller Wahlberechtigten schon lange nicht mehr. Es gibt Alternativen für alle politischen Richtungen. Ein neuer Hoffnungsträger ist im Aufbau begriffen und dabei, über die Internetfreiheit hinaus auch die anderen Politikfelder zu besetzen. &lt;br&gt;Der Einwand, Bundesländer haben andere Zuständigkeiten, überzeugt nicht. Ein Verlust der Bundesratsmehrheit hätte sofort bundespolitische Auswirkungen. Wichtiger noch wird eine Wahl im bevölkerungsreichsten Bundesland schon immer als „kleine Bundestagswahl“ verstanden, an deren Ergebnissen deutlich abzulesen ist, wohin im Volk die Reise geht. Außerdem werden nach der Wahl beim „Wunden lecken“ sehr sorgfältig alle Wahlmotive in ganzer Bandbreite analysiert.&lt;br&gt;Nicht zu wählen wäre völlig falsch. Darauf hoffen die Kräfte der Beharrung, dass ihre Gegner resignieren. Dies würde nur ihre Macht verfestigen. Als Kräfte der Beharrung lassen sie selbst keine Wahl aus. Das liegt in ihrem Wesen.&lt;br&gt;Entscheidend ist, mit dem ganzen Umfeld (Familie, Freunde/innen, wahlberechtigte Schulkameraden, Ausbildungs- und Arbeitskollegen) wählen zu gehen. Jede Alternativstimme (jede/r entscheidet selbstverständlich individuell nach seinen/ihren persönlichen Überzeugungen) reduziert den verbleibenden Stimmen-anteil derjenigen, die nichts verändern wollen!&lt;br&gt;&lt;br&gt;Gruß&lt;br&gt;&lt;br&gt;Pygmohippo</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo miteinander,</p>
<p>Dem scheidenden Wehrbeauftragten Reinhold Robbe – SPD – wird im Mai Hellmut Königshaus – FDP – (Ex-Richter, Oberleutnant der Reserve) nachfolgen.<br />Reinhold Robbe trauere ich keinen Moment nach. Nach meinem Eindruck hat er die Belange der Soldaten, insbesondere der Wehrpflichtigen, nur unzureichend vertreten, letztlich mit Blick auf seine eigene Stellung gegenüber den Militärs gekuscht. Das machte ihn bei denen auch wohlgelitten.<br />Seine kurzen Ausführungen zu unserem Thema sind Müll. Aber selbst er traut sich nicht, das Berufsethos der Ärztinnen und Ärzte einer behaupteten „geschlechtlichen Neutralität“ auch auf die Assistentinnen auszudehnen. Denen wird daher nur eine vermeintliche „Sensibilisierung“ zugemessen. Wie diese aussieht, habe ich in meinem letzten Beitrag vom 13.01.10 mit etlichen Zitaten offen gelegt.<br />Erst jetzt, am Ende seiner Funktion, wo er nichts mehr zu erwarten hat, findet er deutliche Worte:<br />-	In der Bundeswehr sei es offenbar nicht möglich, auch langfristige Missstände abzustellen, <br />-	In den letzten Jahren hätten 120 BW-Ärzte gekündigt. Jetzt fehlten 600.<br />-	Der Inspekteur des Sanitätsdienstes zeige keinerlei Änderungswillen.<br />Das alles glauben wir sofort. &#8211; Schließlich setzt Reinhold Robbe als verbissener Vertreter der Wehrpflicht einen negativen Schlusspunkt: Er polemisiert zu weitgehender Empörung der Betroffenen gegen das angekündigte Vorziehen der Verkürzung der Wehr- und Zwangsdienste für junge Männer. <br />Ich hoffe und erwarte, dass Hellmut Königshaus als Vertreter des Koalitionspartners, der den missliebigen Wehrdienst bald möglich abschaffen will, die Belange der jungen Leute Ernst nehmen wird. Diejenigen, welche sich auch in Zukunft für eine Militärkarriere interessieren, sind m. E. mit einer Berufsarmee sowohl von einer gediegenen Ausbildung als auch hoffentlich angemessenen Bezahlung her deutlich besser bedient. </p>
<p>Gegenwärtig offenbaren sich immer mehr Opfer von sexuellem Missbrauch, den sie vornehmlich in katholischen Schulen und Erziehungseinrichtungen, aber nicht nur dort, erlitten haben. Dieser Missbrauch ist kein Sex, sondern sexualisierte Gewalt. <br />Zur öffentlichen Diskussion führen begleitende Fachärzte und Psychiater u. a. aus, dass dies eine Verletzung der Intimsphäre bedeutet, die das Opfer nicht wollte. Der Täter wurde als übermächtig empfunden, vor dem eine Flucht nicht möglich schien. Diese Zwangssituation führte zu einer Gewalterfahrung als Erniedrigung. Daraus resultierte eine Abspaltung des Körpergefühls, weil kein ausreichendes Selbstbewusstsein Einhalt gebot oder die Widerstandskraft (nach innen) gebrochen wurde. Aus Scham über diese Niederlage schweigen die Opfer dann oft sehr lange.<br />Ich möchte vorausschicken, dass eine Musterung als korrekte medizinische Untersuchung allein auf Wehrfähigkeit nicht in die Nähe der gerade beschriebenen Missbrauchserfahrungen zu rücken ist. Auch habe ich den Eindruck, dass im Netz wiedergegebene aktuelle Musterungen erkennbar entspannter klingen als solche vor Jahren noch. <br />Aber es gab auch krasse Musterungserlebnisse, von denen nur zu hoffen ist, dass sie sich so nicht mehr ereignen: So waren beispielsweise zu Musternde gezwungen worden, sich von Anfang an ganz auszuziehen und bis zum Abschluss vor aller Augen so zu bleiben. Ein anderes Mal lag der junge Mann nackt auf der Liege, während KWEA-Personal daneben stand und über Wochenenderlebnisse tratschte. Dazu gingen Boten/innen mit Unterlagen und Akten ein und aus. Oder Ausziehen hinter Sichtschutz, alles andere nackt im Sichtbereich bis zum Ende. Oder der Proband sollte sich genau auf eine Markierung vor einer in der Wand eingelassenen Glasscheibe stellen. Oder er wurde zum Genitalcheck an ein gardinenloses Fenster dirigiert, das im Sichtfeld eines gegenüberliegenden Gebäudetrakts lag. Solche traumatischen Geschehnisse können nicht als korrekt bezeichnet werden. Sie bedeuten psychische Gewalt, Erniedrigung, Entwürdigung, anscheinend darauf gerichtet, den Willen junger Männer zu brechen und ihnen die Eigenständigkeit zu nehmen. Sie belasten viele Betroffene jahrelang, manche lebenslang. Hier sind Parallelen zu Missbrauchsfällen unverkennbar. <br />Die hier diskutierten Probleme sind absolut real und Abhilfe dringend notwendig. Unsere Beiträge mögen die Wehrpflichtigen sensibilisieren und ihnen zu mehr psychischer Stärke verhelfen, um Grenzverletzungen zurückzuweisen.</p>
<p>Unsere andauernde Kritik und wiederholten Forderungen allein vermochten die Missstände bisher nicht abzustellen. Jetzt bietet sich aber eine Gelegenheit, unserem Anliegen einen wesentlichen Schub zu verleihen. <br />Am 9. Mai ist Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Hier sollte unbedingt die Chance ergriffen werden, den Kräften, welche an ungerechtfertigten Zwangsdiensten junger Männer und ihren Diskriminierungen unbeeindruckt festhalten wollen, eine Abfuhr zu erteilen. Das ist vor allem die dort führende, selbsternannte „Volkspartei“. Aber auch die nächst größte sogenannte „Volkspartei“ (s. Reinhold Robbe) ist offenkundig gleichfalls nicht bereit, Missstände zu erkennen und abzustellen. Echte Volksparteien sind sie mit ihren Stimmenanteilen bezogen auf die Gesamtzahl aller Wahlberechtigten schon lange nicht mehr. Es gibt Alternativen für alle politischen Richtungen. Ein neuer Hoffnungsträger ist im Aufbau begriffen und dabei, über die Internetfreiheit hinaus auch die anderen Politikfelder zu besetzen. <br />Der Einwand, Bundesländer haben andere Zuständigkeiten, überzeugt nicht. Ein Verlust der Bundesratsmehrheit hätte sofort bundespolitische Auswirkungen. Wichtiger noch wird eine Wahl im bevölkerungsreichsten Bundesland schon immer als „kleine Bundestagswahl“ verstanden, an deren Ergebnissen deutlich abzulesen ist, wohin im Volk die Reise geht. Außerdem werden nach der Wahl beim „Wunden lecken“ sehr sorgfältig alle Wahlmotive in ganzer Bandbreite analysiert.<br />Nicht zu wählen wäre völlig falsch. Darauf hoffen die Kräfte der Beharrung, dass ihre Gegner resignieren. Dies würde nur ihre Macht verfestigen. Als Kräfte der Beharrung lassen sie selbst keine Wahl aus. Das liegt in ihrem Wesen.<br />Entscheidend ist, mit dem ganzen Umfeld (Familie, Freunde/innen, wahlberechtigte Schulkameraden, Ausbildungs- und Arbeitskollegen) wählen zu gehen. Jede Alternativstimme (jede/r entscheidet selbstverständlich individuell nach seinen/ihren persönlichen Überzeugungen) reduziert den verbleibenden Stimmen-anteil derjenigen, die nichts verändern wollen!</p>
<p>Gruß</p>
<p>Pygmohippo</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>By: Jochen Mitanna</title>
		<link>http://www.musterung.us/2010/01/forum-post-2/comment-page-3/#comment-154</link>
		<dc:creator>Jochen Mitanna</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 18:39:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.musterung.us/?p=88#comment-154</guid>
		<description>&lt;a href=&quot;http://www.weissgarnix.de/2010/04/11/die-semantik-des-missbrauchs/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.weissgarnix.de/2010/04/11/die-semant...&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zitat aus obigem Netzverweis: “Wo Sprache Gewalt vor ihrem Benanntwerden schützt, gedeihen Schweige-Institutionen und Verschwiegenheitsnetzwerke, die sich dieser Schweigesprache bedienen, sie pflegen und durch Wiederholung und bloße Präsenz normalisieren, damit die Wortlosigkeit der Menschen, die Gewalt erfahren haben, als persönliche Pathologie erscheint. Die Rede vom “Missbrauch” wird so zur Sprache der Verantwortungslosigkeit, die den “Opfer”-Status der Betroffenen zementiert.” Zitat Ende&lt;br&gt;&lt;br&gt;Bei uns ist die ganze Gesellschaft in Schweigen verfallen. Der beliebteste Spruch bei uns von Mensch zu Mensch, wenn es um Missbrauch geht ist: „Was passiert ist, lässt sich nicht mehr ändern. Man muss eben versuchen damit zu leben.“&lt;br&gt;&lt;br&gt;In der Zeit wo die letzten Opfer versuchen so gut es eben geht damit zu leben, kommen woanders Täter selbstverständlich auch durch den Staat erneut an geeignete Positionen, wo sie Macht über andere erhalten und dann fleißig weitere Opfer produzieren können. Die Opfer brechen ihr Schweigen, wenn überhaupt erst wieder lange Zeit danach. Dann heißt es bei diesen Opfern wieder, es ist doch schon alles so lange her, da kann man sich doch jetzt nicht drüber aufregen. Das ist das was man die Schweigespirale nennt und die muss endlich durchbrochen werden. Die Opfer, von denen es Millionen gibt, müssen endlich zu ihrem Recht kommen und vor allem muss JEDER von uns aufhören zu schweigen und zu denken, dass es eben passiert ist und man damit leben muss. DAS IST FALSCH!!! Es ist genug geschwiegen worden. Die Täter müssen bestraft werden, egal wo sie ihr Unwesen treiben, egal ob sie schwarze oder weiße Berufskleidung tragen, egal wie lange so etwas her ist, denn sonst geht das immer so weiter. Missbrauch ist wie ein Mord an der Seele eines anderen Menschen und darf nicht einfach verjähren.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Hört endlich das Schweigen auf!!!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.weissgarnix.de/2010/04/11/die-semantik-des-missbrauchs/" rel="nofollow"></a><a href="http://www.weissgarnix.de/2010/04/11/die-semant.." rel="nofollow">http://www.weissgarnix.de/2010/04/11/die-semant..</a>.</p>
<p>Zitat aus obigem Netzverweis: “Wo Sprache Gewalt vor ihrem Benanntwerden schützt, gedeihen Schweige-Institutionen und Verschwiegenheitsnetzwerke, die sich dieser Schweigesprache bedienen, sie pflegen und durch Wiederholung und bloße Präsenz normalisieren, damit die Wortlosigkeit der Menschen, die Gewalt erfahren haben, als persönliche Pathologie erscheint. Die Rede vom “Missbrauch” wird so zur Sprache der Verantwortungslosigkeit, die den “Opfer”-Status der Betroffenen zementiert.” Zitat Ende</p>
<p>Bei uns ist die ganze Gesellschaft in Schweigen verfallen. Der beliebteste Spruch bei uns von Mensch zu Mensch, wenn es um Missbrauch geht ist: „Was passiert ist, lässt sich nicht mehr ändern. Man muss eben versuchen damit zu leben.“</p>
<p>In der Zeit wo die letzten Opfer versuchen so gut es eben geht damit zu leben, kommen woanders Täter selbstverständlich auch durch den Staat erneut an geeignete Positionen, wo sie Macht über andere erhalten und dann fleißig weitere Opfer produzieren können. Die Opfer brechen ihr Schweigen, wenn überhaupt erst wieder lange Zeit danach. Dann heißt es bei diesen Opfern wieder, es ist doch schon alles so lange her, da kann man sich doch jetzt nicht drüber aufregen. Das ist das was man die Schweigespirale nennt und die muss endlich durchbrochen werden. Die Opfer, von denen es Millionen gibt, müssen endlich zu ihrem Recht kommen und vor allem muss JEDER von uns aufhören zu schweigen und zu denken, dass es eben passiert ist und man damit leben muss. DAS IST FALSCH!!! Es ist genug geschwiegen worden. Die Täter müssen bestraft werden, egal wo sie ihr Unwesen treiben, egal ob sie schwarze oder weiße Berufskleidung tragen, egal wie lange so etwas her ist, denn sonst geht das immer so weiter. Missbrauch ist wie ein Mord an der Seele eines anderen Menschen und darf nicht einfach verjähren.</p>
<p>Hört endlich das Schweigen auf!!!!!</p>
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